Constellations
(1996)

Du siehst diesen Gazevorhang Gaze hängen zwischen
dir und mir Lagen der Versetztheit daneben erleben noch ein Nebenleben - ein zweites eben vorher nachher leben hinter dem Hier und Jetzt ein Traum was lebt hinter der Mauer anderes als sein bei dir abgetrennt von dir tiefer nach Fakten gesucht die Raumfahrt verlassen das Haus gesprochen zu dir durch ein Tuch vorgehalten gedämpft die Stimme das Bild die Musik wozu die Abschottung Paravent der Megalopolen die Kapsel verschlossen um zehn Grad rotiert gewappnet für morgen Erwachen ein endloses Krachen meiner Glieder unter Krachen raumgreifend sein ohne zu gehen Erwachen ist nur da innen EDO hinter dem Nebel lass das Undurchsichtige zu die Unwissenschaft ohne denken kann ich nur leben ohne sein ohne zu sein blind für mehr als diese Trübung die mir Licht Licht Lux relatives Durchdringen mit meinem Blick ist die Errungenschaft auf meiner Seite geh den Weg in die Erde Farbe ist schwarz aufhebenderweise dich bildend fasziniert vom Nichts wo zu finden im Straßen und Schneisendschungel im Leben hinter Zahlen Daten Fakten stetiges Nichts deshalb in Stadtgestein gehüllt wo nichts vorübergeht Selbst Staubwolke aber markant ob Einprozentigkeit nicht von Sinnen nur von heute als Malheur mein Hauch von Hemd gesponnen ist Lebenhauch nicht die Feder bewegend sollte Atem sein ein Hauch und dann wieder Stille Zeiten der Stille das Anhalten findet die Leere deines Raums und ist selbst leer da bar der Handlung deine Augen sind entblößt und nur Blick der Körper war Schritt und ist zum Erliegen gekommen Geheimnis je mehr man entdeckt ein Kosmos dahinter darunter daneben leben noch ja nur nicht als Metropolit die Wand ein Bild entgrenze die Protagonisten verleihe ihnen neue Weiten.

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